„Grüne“ Wertschöpfung in der faserbasierten Lieferkette

Als einer der global größten Ressourcenverbraucher muss die Textilindustrie Verantwortung übernehmen und ihren Ressourcenverbrauch durch regionale Kreislaufwirtschaft verringern. Einmal verwendete Ressourcen und Materialien müssen so lange wie möglich erhalten werden. Dafür brauchen wir eine Transformation vom linearen Wirtschaften zu einer ressourcen-effizienten, ökologisch sinnvollen Kreislaufwirtschaft.

CycleTex BW nimmt diese herausfordernde Aufgabenstellung auf und erarbeitet eine breite Palette effektiver Ansätze, die den Ressourcenverbrauch in der faserbasierten Industrie verringern:

  • Verringerung von Produktionsabfällen (Projektschwerpunkt)
  • Substitution schlecht recycelbarer Wertstoffe
  • Aufbau einer Handelsplattform für Produktionsabfälle
  • Neue Geschäftsmodelle (im Sinne von neuen Wertschöpfungsmodellen)

CycleTex BW setzt auf das Wirtschaften im Kreislaufmodell. Es unterstützt und beschleunigt den Übergang „From Linear to Circular” in der gesamten faserbasierten Wertschöpfungskette und eröffnet damit strategisches Potenzial, so wenig Ressourcen wie nur möglich zu verwenden und gleichzeitig das Wachstum zu fördern.

Ein Aktionsplan bildet den Projektrahmen und benennt konkrete Handlungsfelder und Maßnahmen. So entstehen passgenaue Lösungen für die Realisierung einer kreislauforientierten Wirtschaftsform in der Textilindustrie - von der Abfallvermeidung, Wiederverwertung und Wiederaufarbeitung bis zum Recycling. Über alle Wertschöpfungsstufen hinweg.

CycleTex BW weiß um die individuellen Belange der faserbasierten Industrie, die für das Wirtschaften im Kreislaufmodell eine ambitionierte Aufgabenstellung bedeuten. Aufgrund der Vielzahl an unterschiedlichen Materialien, Mischungen und Beschichtungen und der Viel- und Kleinteiligkeit der Wertschöpfungsketten ist ein Recycling besonders anspruchsvoll.

Eine prozessual-mehrstufige Verarbeitungsabfolge wie sie in der Textilindustrie typisch ist, erfordert die Berücksichtigung einer Vielzahl von Akteuren. Sie alle müssen Teil der Circular Economy werden - von der Faser- und Garnherstellung, über die Flächenherstellung, die Veredelung  Verbund und der Verbund, das Halbzeug bzw. das Produkt, der Handel und dann alle Facetten der Wiederverwertung.