Compositence

Das Unternehmen aus Leonberg stellt ein 2D-System für automobile Anwendungen vor. Ein günstiges Legesystem, dass ohne chemische Konsolidierung auskommt und damit ohne Aufschmelzen der Matrix durch Laserbearbeitung. Wenn man in der Prozesskette Preform/RTM oder Preform/Infusion Bauteile fertigen möchte, kann man das Gelege für die manuelle oder automatisierte Weiterverarbeitung von Compositence beziehen. Diese Gelege können dann direkt in Endkontur, mit einem nahezu beliebigen Lagenaufbau (Anzahl der Lagen, Faserorientierung im Bauteil) und mit lokaler oder flächiger Fixierung eingesetzt werden.

Die Technologie ist besonders für flächige Bauteile in strukturellen Anwendungen geeignet. Besonderheit: Durch die direkte Ablage der Fasern entsteht eine einzigartige Oberflächenoptik mit dezenten Streifen. Diese können in einem dreidimensionalen Bauteil oder aber auch in tragenden Verkleidungsteilen oder Dekorflächen zum Einsatz kommen. Das Verfahren bietet in der Faserarchitektur eine hohe Flexibilität: Mit weniger Materialeinsatz können performantere und kostengünstigere Bauteile herstellen - 360° Faserorientierung, lokale Verstärkungen für Krafteinleitungen (ab 12 mm Breite) und die Möglichkeit, verschiedene Endlosfasern zu kombinieren (z.B. Carbon und Glas).

Ansprechpartner: Thomas Dobiasch, thomas.dobiasch@compositence.de

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