CycleTex BW - Projektziele

Die Transformation der Textilindustrie von „Linear to Circular“– darum geht es bei CycleTex BW.

Mit CycleTex BW stößt AFBW eine textile Circular Economy an, die darauf abzielt, in der textilen Kette die bestehenden Materialien und Produkte so lange wie möglich zu teilen, wiederzuverwenden, aufzuarbeiten und/oder zu recyclen. Für die ambitionierte Aufgabe braucht es verschiedene Konzepte, die CycleTex BW parallel vorantreibt:

Verringerung von Produktionsabfällen

  • Rückführung der Abfälle in den (eigenen) Produktionsprozess
    durch neue Technologien
  • Erhöhung des Anteils von Sekundärrohstoffen und Rezyklaten durch neue Verfahren; recycelte Materialien müssen zu einer wesentlichen Rohstoffquelle der Zukunft werden

Substitution schlecht
recycelbarer Wertstoffe

Aufbau einer Handelsplattform
für Produktionsabfälle

Neue Geschäftsmodelle (im Sinne von neuen Wertschöpfungsmodellen)

Projektschwerpunkt ist die ressourcenschonende, regionale Kreislaufführung für Pre-Consumer-Textilabfälle (Produktionsabfällen). Mit einer Rückführung dieser Abfälle in den Produktionsprozess kann „grüne“ Wertschöpfung direkt in Baden-Württemberg erzielt werden. Modellprojekte sollen zeigen, was heute schon möglich ist.

Circular Economy - Mehrwert für die Wirtschaft

CycleTex BW will Kreisläufe schließen und erweitern, die dafür notwendige Transformation beschleunigen und mit passgenauen Lösungen unterstützen. Circular Economy eröffnet Chancen für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg:

Standortsicherung

Circular Economy stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen entlang der faserbasierten Wertschöpfungskette im Land. Mit recycelten Materialinnovationen, innovativen Recyclinglösungen und neuen (Sekundär-)Rohstoffquellen kann Baden-Württemberg zum internationalen Marktführer im Bereich nachhaltige Kreislaufwirtschaft werden.

Stabile Lieferketten

Regionale Wirtschaftskreisläufe unterstützen den Aufbau widerstandsfähiger und flexibler Liefernetzwerke und leisten damit einen wesentlichen Beitrag für die Stabilität von Lieferketten und die Rohstoffresilienz der verarbeitenden Industrie in Baden-Württemberg.